Bejelentkezés Regisztráció

Opernglas, avagy operai távcső...


15569 Cilike 2008-03-13 21:20:11 [Válasz erre: 15558 Sesto 2008-03-13 09:00:50]
Nem tudom, Sesto,szerintem a Sonnambulával pont azért küszködött, mert magas volt neki. A Bolena mélyebb fekvésű,amolyan drámai koloratúr, jobban illik a hangjához szerintem, én el tudom képzelni, hogy jó lesz.

15568 Sesto 2008-03-13 18:46:35 [Válasz erre: 15566 zsoly 2008-03-13 18:04:37]
...hát persze,...bár a lenti megjegyzés (Gerücht) \"tartalmát\" már kevésbé találom oly´ szerencsésnek, amin röhögni lehet/kell! :-0)

15567 zsoly 2008-03-13 18:07:44 [Válasz erre: 15565 Sesto 2008-03-13 17:34:54]
Bécsben láttam Klytaimnestraként (sose tudom, hogy írják...). Bejött a \"görög papírforma\" több esetben \"sz\" az \"s\" helyett... Bár Alan Titus nem görög :), de Hollandiként ő is énekelt szpott-ot meg szpíl-t. BRR. Nem tehetek róla, ez mindig kizökkent.

15566 zsoly 2008-03-13 18:04:37 [Válasz erre: 15558 Sesto 2008-03-13 09:00:50]
Ez izgalmasan hangzik! Ezen jót röhögtem: nach \"qualifizierten Gerüchten\" Jó ki szófordulat, megjegyzem. :))

15565 Sesto 2008-03-13 17:34:54 [Válasz erre: 15564 WiseGentleman 2008-03-13 16:54:02]
...bizom benne, hogy nem németül, mint korábban pl. a \"Jenufa\", Baltsa miatt - aki kétségtelen - fergeteges tudott lenni Küsterin-ként, DE inkább hallgattam volna csehül, amit eleve nem értek, mint \"németül\"=ugyanis dikciója nagyon harmatos volt. Conclusio: Szerepformálás: :-) Dikció: :-(

15564 WiseGentleman 2008-03-13 16:54:02 [Válasz erre: 15558 Sesto 2008-03-13 09:00:50]
Felmerül az a kérdés is, hogy milyen nyelven kívánják bemutatni a Janacek-ciklus operáit?

15563 WiseGentleman 2008-03-13 16:51:07 [Válasz erre: 15558 Sesto 2008-03-13 09:00:50]
A magam részéről csak remélni tudom, hogy a klasszikus Rózsalovag-rendezés megmarad egy jó darabig (általában minden évadban megnézem legalább egyszer - volt persze, amikor kétszer is). Igaz, változások ebben is történnek, például nem tudom, hova tűnt a kis szerecsen szolga turbánja?

15562 Sesto 2008-03-13 16:31:16 [Válasz erre: 15561 rocker 2008-03-13 12:38:29]
...ez aztán végképp´ nem az én problémám, sorry! :-0)

15561 rocker 2008-03-13 12:38:29 [Válasz erre: 15559 Sesto 2008-03-13 09:03:41]
Ez csak nálunk nem tetszene.

15560 Orfeusz 2008-03-13 10:28:21
Nyetrebko a Met-ben is ki van írva Anna Bolenára.

15559 Sesto 2008-03-13 09:03:41 [Válasz erre: 15558 Sesto 2008-03-13 09:00:50]
...ez kiváltképp´ tetszik: \"Es gibt Wichtigeres als eine neue \'Tosca\'. Wir planen dafür mindestens drei Premieren von Werken, die hier nie oder seit mehr als 50 Jahren nicht gespielt wurden.\" :-)))

15558 Sesto 2008-03-13 09:00:50
...a kinevezett STOP-direktor és tervei: \"Cardillac\", \"Alcina\", \"Janacek-ciklus\"...és \"Anna Bolena\" Nyetrebko-va(?) (=na ez utóbbi kissé nagyon durva lesz, szerintem, de mindegy,...igaz már a Sonnambula-val \"küszködött\", azért a Bolena jóval nagyobb falat; sebaj Ánnnnya tudja, mit akar!?!) ;-0) \"Cardillac\" wird Dominique Meyers Eröffnungspremiere Hindemiths Künstleroper soll Staatsopernsaison 2010 eröffnen, ein Janacek-Zyklus ist geplant Wien - Dominique Meyer wird im September 2010 seine Direktion an der Wiener Staatsoper mit Paul Hindemiths Künstleroper \"Cardillac\" unter dem Dirigat von Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst eröffnen, meldet die Nachrichtenillustrierte \"News\". Welser-Möst soll in der ersten Saison auch \"Katja Kabanova\" von Leos Janacek herausbringen. Zu Janacek ist ein ganzer Zyklus geplant, der zumindest noch \"Das schlaue Füchslein\" und \"Aus einem Totenhaus\" umfassen soll, wenn möglich in der im Theater an der Wien gezeigten Chereau-Inszenierung. Barockes und Renoviertes Händels \"Alcina\" könnte die erste einer Reihe von Barock-Produktionen sein, bei denen nicht das Staatsopernorchester spielt: \"Es wird Barockpremieren mit Spezialistenensembles geben, das steht mittlerweile fest. Es geht um je eine Aufführungsserie pro Spielzeit\", wird Meyer zitiert, \"Sollte sich später, so wie in Zürich vorgezeigt, innerhalb der Philharmoniker eine Gruppe finden, die sich für Barockopern begeistern lässt, dann sieht es anders aus. Andererseits wäre in diesem Fall immer dieselbe Orchesterbesetzung nötig, was sich auf die Reisetätigkeit der Philharmoniker auswirken würde.\" Einige betagte Inszenierungen wie \"Rosenkavalier\", \"Meistersinger\" und \"Fledermaus\" von Regisseur Otto Schenk, Zeffirellis \"Bohème\"-Produktion oder Wallmanns \"Tosca\"-Inszenierung sollen zwar \"geputzt, renoviert und auf Glanz gebracht\" werden, aber im Einsatz bleiben. Meyer: \"Warum soll man schönen Arbeiten, die zur Geschichte der Staatsoper gehören, ohne Not adieu sagen? Es gibt Wichtigeres als eine neue \'Tosca\'. Wir planen dafür mindestens drei Premieren von Werken, die hier nie oder seit mehr als 50 Jahren nicht gespielt wurden.\" Nach - laut \"News\" - \"qualifizierten Gerüchten\" soll auch Donizettis \"Anna Bolena\" mit Anna Netrebko vorbereitet werden. (APA) http://derstandard.at/

15557 Sesto 2008-03-12 13:42:06
Christa Ludwig vasárnap ünnepli 80. születésnapját - ennek a propos-ján, íme egy új, aktuális interjú részlete: „Karriere macht man mit dem Kopf” - „Warum sollte ich mich in eine stille Ecke setzen, wenn ich genau neunundvierzigdreiviertel Jahre auf der Bühne stand?” Christa Ludwig, Jahrhundertsängerin mit der wohl schönsten, sinnlichsten Mezzo-Stimme, die es je zu genießen gab, geht offensiv mit ihrem 80. Geburtstag am 16. März um. Vor 14 Jahren sagte sie der Oper Adieu - offenbar ohne große Probleme. „Oper war für mich kein Walhall”: Christa Ludwig feiert am kommenden Sonntag ihren 80. Geburtstag. - „Ich nehme nie Abschied, ich fange immer etwas Neues an”, sagten Sie einmal. Was haben Sie nach Ihrem Bühnenabschied alles begonnen? Ich habe das Leben einer normalen Frau angefangen. Stellen Sie sich das vor! Es ist toll. Ich rede, koche, mache meinen Haushalt. Gut, das hätte ich nicht gerne mein ganzes Leben lang gemacht. Aber Sängerin... Das war auf Dauer zu aufregend. - Julia Varady meinte, man müsse sich entscheiden: singen oder leben. Da ist was Wahres dran. Wobei mit der Musik auch ein wunderbares Leben möglich ist. Wir Sänger leben ja auf der Bühne, nie in der Wirklichkeit. Und dann meist, bedingt durch die Werke, 100 Jahre zurück. Da verliert man gern den Blick auf die Realität. Eigentlich gar nicht so schlecht. - Oder gefährlich. Aber das ist doch was Schönes. Obwohl: Auf wirklichen Urlaub zum Beispiel musste ich verzichten. Ich habe in meinem Leben zweimal Ferien auf Sylt gemacht. Sonst war ich im Sommer immer bei diversen Festspielen. - Gab es irgendwann einmal einen Moment, an dem Sie sagten: Ich steige aus der Sache aus? Nie. Singen war das Einzige, was ich konnte. Ich musste doch Geld verdienen. Nach dem Krieg waren wir ausgebombt. Die Familie musste ein bisschen über Wasser gehalten werden. Ich war begabt, hatte Talent, eine schöne Stimme - also Herz, was willst du mehr? - Sie haben oft Sopran-Versuchungen standgehalten. Was treibt die Mezzos eigentlich nach oben? Mein Buch heißt ja „Ich wär‘ so gerne Primadonna gewesen”. Im „Rosenkavalier” an der Scala ist mir etwas mit Elisabeth Schwarzkopf passiert. Da war ich Oktavian, sie meine Feldmarschallin. Im letzten Akt wurde sie auf dunkler Bühne von einem Scheinwerfer-Kegel verfolgt. Und immer huschte der an mir vorbei, immer auf die Primadonna. Davon hat man irgendwann genug. Aber im Ernst: Ich habe immer Hindernisse überwinden wollen. Deshalb habe ich einige Sopranrollen ausprobiert, damit ich mir nicht hinterher sagen musste: Hätte ich nur... Bis auf Isolden und Brünnhilden habe ich alles gesungen, was ich wollte. - Dabei haben Sie Pultgiganten Körbe gegeben. Wie fanden die denn das? Karajan, Bernstein und Böhm wollten die Isolde von mir. Mein Timbre passte. Eine weiche, warme, modulierbare Stimme. Meine Stimmbänder sind wie Wollfäden. Birgit Nilsson hatte Stahl. Sie schaffte die Isolde locker, dafür konnte ich Lieder singen. Karajan habe ich zwei Wochen vor den Festspielen die Brünnhilde abgesagt. Darauf er: „Sie sind wie eine Katze. Einem Hund befiehlt man: Spring! Und er springt. Eine Katze kuckt erst, ob sie‘s schafft.” - Wie selbstkritisch können Sänger sein? Man wird doch durch Applaus korrumpiert. Wenn man mit beiden Füßen auf dem Boden bleibt, wie das bei den Mezzos meist der Fall ist, dann weiß man: Der Applaus erfreut einen im Moment. Und nach zehn Minuten ist es vorbei. Dann geht man nach Hause in die Küche, wo ich mir oft ein Glas Wein und ein Gänseschmalz-Brot genehmigt habe. Dann fängt wieder das normale Leben an. Durch meine Eltern wurde ich zum Theaterkind erzogen. Für mich war die Oper kein Walhall. Einmal hatte ich eine „Rosenkavalier”-Gala in Hamburg. Jubel, Trubel, Autogramme und so fort. Dann kam ich auf die Straße und sah die Schwarzkopf mutterseelenallein mit allen Blümchen, während sie auf ein Taxi wartete. Kein Fan hat nur daran gedacht zu helfen. Ich bedaure Sänger, denen nicht bewusst ist, dass ihnen ihr Beruf nur eine gewisse Zeit vergönnt ist. - Von denen gibt es aber viele. Das ist dann Dummheit. Eine Karriere macht man mit dem Kopf. Talent und Stimme sind nur die Basis. Wir Mezzos sind ja gut dran. Wir können von den Hosenrollen als jugendliche Liebhaber über die dramatischen Partien zu den bösen Alten wechseln. Es gibt Wunderbares, das man noch mit 66 singen kann. - Welche Ihrer vielen Rollen ist Ihre engste Verwandte gewesen? Es gab mehrere. Zuallererst meine geliebte „Fidelio”-Leonore, ein Sorgenkind, weil sie so hoch liegt. Dann die Marschallin. Auch Kundry und Ortrud. Partien, in den man richtig loslegen konnte. Die Hosenrollen mocht ich nicht. - Das sagt eine Mezzosopranistin? Cherubino, Oktavian - schrecklich. Ich liebe doch das gute Essen. Also musste ich dauernd auf meine Figur achten, damit ich als junger Mann durchgehe. Deshalb bekam ich Pressleiberl, die mir alles abschnürten. (...) Das Gespräch führte Markus Thiel http://www.merkur-online.de

15556 Búbánat 2008-03-12 09:56:28
Április 12.-én nyílik meg az új oslói operaház. A norvég főváros központjában, négy milliárd norvég koronából létrejött építmény nézőterén 1359 férőhely van. Más operaházaktól eltérően nincsenek páholyok és nincs aranyozás sem. A norvég király és királyné a közönség soraiban foglalhat helyet az előadásokon. Az épület, ferde vonalaival, pilótafülkéhez hasonlító üvegtábláival nyitottságot és hozzáférhetőséget sugároz. (MR)

15555 Sesto 2008-03-11 18:45:04
Salzburger Festspiele: Machaidze ersetzt Netrebko 10.03.2008 | 14:58 | (DiePresse.com) Die georgische Sopranistin wird die Juliette in Gounods Oper \"Romeo et Juliette\" singen. Netrebko erwartet ein Kind und hat deswegen ihren Auftritte abgesagt.(...) www.diepresse.com

15554 Sesto 2008-03-09 11:15:38
...de jó \"kis darab\" és ma lesz a premier - szivesen megnézném: Sonntag, 9. März 2008 - 19:00-22:00 INTERMEZZO - R.STRAUSS (PREMIERE) -mit deutscher Übertitelung- Unterstützt von der Hermann Scheel Stiftung Dirigent: Peter Schneider Regie: Jens-Daniel Herzog Bühnenbild: Mathis Neidhardt Kostüme: Mathis Neidhardt Lichtgestaltung: Jürgen Hoffmann Mit: Christiane Kohl (Christine), Martina Welschenbach (Anna), Liuba Chuchrova (Notarin); Rod Gilfry (Hofkapellmeister Storch), Roberto Saccà (Baron Lummer), Ruben Drole (Der Notar), Volker Vogel (Kapellmeister Stroh), Kresimir Strazanac (ein Kommerzienrat), Morgan Moody (ein Justizrat), Pavel Daniluk (ein Kammersänger) http://www.opernhaus.ch PS.: ...történnek még változások?-tudtommal eredendöen Hartelius volt kiírva a föszerepre - s most látom, hogy a fiatal német szoprán Ch. Kohl kapott egy /nagy/ lehetöséget?! Toi-toi-toi! :-)

15553 Cickány 2008-03-06 23:39:10
Mit szólna kedves Fórumtárs, ha az opera pénztára előtt, megrendelt jegye átvételére várva hirtelen megakadna a szeme az aktuális színlapon, amelyen azt látja, hogy a címszereplő, aki miatt a jegyet megvette, megváltozott. Nevesítve: helyszín a zürichi opera, a Rigoletto címszerepét Leo Nucci helyett Renato Bruson énekli. Mindez február 29-én történt. Renato Bruson nevét meglátva az operabarát semmiképpen nem fakad sírva, még akkor sem, ha most kifejezetten Leo Nucci kedvéért jött Zürichbe. Egy korábbi alkalommal, amikor Jose Cura kedvéért ment az operabarát Zürichbe, csodálkozott kicsit, hogy érdekes, ketten is – jogosan - sokkal nagyobb tapsot kapnak, mint a sztártenor: az egyik Eva Mei Violetta szerepében, a másik Leo Nucci George Germont szerepében. Azóta Nuccit persze már itthon is lehetett hallani és nem okozott csalódást akkor sem. Nos hát, lássuk, hogy is sikerült a „sztárcserés” előadás. Első kellemes meglepetés a klasszikus díszlet és rendezés volt. No nem végig, hiszen Sparafucile már frakkban, csokornyakkendőben és ezüst fejű sétapálcával kötötte meg az alkut Rigolettoval fémlépcsős, állvány jellegű kocsmájában. Bruson első megszólalásánál kicsit megrettentem, de szerencsére – mint ahogyan ezt valaki egy másik topicban Bruson legutóbbi magyarországi szereplésével kapcsolatosan is megjegyezte – jól be tudta osztani a hangját. A hang még mindig nagyon szép, bár már nem robban (a robbanás azért egy kicsit hiányzott is a „Cortigiani”-nál), mélyebb regiszterekben már kevésbé csillog, de magasan még jó. Nem tudom, van-e arra szabály, hogy a baritonok inkább a mélységüket vagy a magasságukat veszítik-e el idővel, de Sherrill Milnesnak inkább a magasban voltak nehézségei, ahogy telt az idő. (Előre is visszautasítom azokat a megjegyzéseket, hogy Milnesnak mindig is problémája volt a magasabb hangokkal.) Mégis tetszett Bruson. Öregen is, lassan is. A zenei hiányosságokat bőven pótolja az énekes karizmatikus kisugárzása. Volt még egy „sztárcsere”, amely kevésbé viselt meg. Joseph Calleja helyett (akit két éve szintén lehetett itthon hallani) egy fiatal spanyol énekes, Celso Albelo énekelte a herceg szerepét. Tisztességgel helyt állt, nem tűnik most kiemelkedő tehetségnek, kicsit kevés a színpadi rutinja. Sokat kinézegetett a karmesterre, Nello Santira, aki zseniálisan vezényelt. Egy pillanat alatt Bruson után vitte a zenekart, amikor a bariton sietősre fogta a tempót. Valamiért Rozsgyesztvenszkijre emlékeztetett. Elena Mosuc nagy hanggal énekelte Gildát, nekem hiányzott belőle a „lélek”. Hiába írta Szinetár a könyvében, hogy nem szabad egymáshoz hasonlítgatni az énekeseket, azért az ember csak nem állja meg azt a megjegyzést, hogy jó, jó Mosuc, de hol van Cotrubastól. Az előadáson a kakukktojás Maddalena volt (Liliana Nikiteanu), aki a hangi inkompetenciáját vonaglással próbálta kompenzálni. Az utóbbi időben itthon legalább két olyan Maddalenát is hallottam, aki sokkal jobban el tudta volna énekelni a szerepet. Összességében nagyon tetszett az előadás, bár hazaérve gyorsan meghallgattam Brusont a 94-es Scala felvételen, és hát … És változatlanul szeretném Nuccit élőben is hallani Rigolettoként.

15552 telramund 2008-03-06 20:38:41
És bizony ezekről a Gruberova,Polaski,Marton és a bécsi Lukács ,Guleghinás előadásokról bőven volna magyar beszámoló is,de már mindenki elfásult,hogy milyen reakciót vált ki-igy a beszámolók elmaradtak mindannyiunk kárára és a momus ilyen irányú haldoklására.

15551 Kúp Flóris 2008-03-06 19:26:45
(15551):)

15550 Sesto 2008-03-06 16:13:19
...Divák a Liceu-ban:Gruberova - Polaski - Marton 5. März 2008, 04:00 Uhr VON MANUEL BRUG Gefeierte Diven im (Un)Ruhezustand Edita Gruberova, Deborah Polaski und Eva Marton: Das Teatre del Liceu in Barcelona als Bühne für alterslose Stars Die Musiktheater in Deutschland tun sich mit Sängern schwer. Sie sind natürlich das Schmiermittel des musealen Betriebs. Denn neben den Stücktiteln entscheiden nun mal zuerst die Besetzungen über den Kartenkauf, dann der Dirigent und dann - vielleicht - der Regisseur. Auch wenn das hierzulande Intendanten und die Kritik anders sehen. Im Repertoirebetrieb sind die ständig wechselnden Sänger nicht selten nur Durchlaufposten. Die Rollen müssen besetzt werden, mehr oder wenig glanzvoll. Und die immer weniger werdenden Stars sind schön, bringen aber meist mit ihren Wünschen nur Sand ins eh schon schwerfällig knirschende Getriebe. Juan-Diego Floréz, die Netrebko, Karita Mattila, Thomas Hampson, Magdalena Kozena, selbst Jonas Kaufmann und andere sind auf den großen deutschen Bühnen eher die Ausnahme, denn die Regel. Eine Seltenheit also, dass ein offenbar wirklich altersloses Sängerinnenwunder wie Edita Gruberova dennoch das Nationaltheater München zu ihrem Stammhaus gemacht hat. Neben Wien und dem Teatre del Liceu in Barcelona. Ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum wollte man aber an der Isar nicht sonderlich feiern, da würde man Präzedenzfälle schaffen, so die muffelige Erklärung. An der ausverkauften Kasse allerdings ereignet sich der Präzedenzfall Gruberova von selbst. Doch die feierte in Barcelona. Eine Partie für zweihundert Gäste, selbstbezahlt. Nachdem sie vorher sich und das Publikum - schließlich stand hier auch ein 30-jähriges Auftrittsjubiläum in Katalonien an - mit einer neuen, wohl letzten Rolle beschenkt hatte: mit Gaetano Donizettis Giftmischerin Lucrezia Borgia. Zuerst konzertant, wie sie es als vorsichtig ihre Grenzen absteckende und ihre Repertoire vorbildlich erweiternde Sängerin gewohnt ist. Nächstes Jahr wird es freilich auch eine szenische Variante geben, in München immerhin, wieder in der Regie von Christof Loy, der dort ihre alternde Elisabeth I. in \"Roberto Devereux\" nicht nur zu einem Triumph der Koloraturvirtuosin, sondern auch der Singtragödin Gruberova hatte werden lassen. Deren Kunst ist ja eigentlich keine emphatische, sondern eine elegische. Überwältigung und Empfindung entsteht bei ihr aus der mirakulösen Beherrschung sängerischer Mittel, besonders auch ihrer einzigartigen Kunst des Piano und des fil de voce, der kaum mehr hörbaren Töne, die sie zudem mühelos an- und abschwelle lassen kann. Solches setzt sie mit einem gewissen Manierismus als ihrem Markenzeichen ein; doch stehen solche Mittel schon seit längerem der gereiften Künstlerin auch als dramatische Akzentuierungen einer Rolle zur Verfügung. Nicht zuletzt bei Bellinis \"Norma\", mit der sie inzwischen erfolgreich den Ausdrucksgipfel ihres Fachs erklommen hat. \"Und dabei ist die doch fast nur Mittellage\", beschwichtig sie sich selbst. Gerade die ist bei Koloratursopranistinnen oft nicht sehr ausgeprägt. Die 61-jährige Edita Gruberova aber straft nicht nur mit Disziplin und Vokalfrische der Länge ihrer Karriere Lügen, sie war nun auch als zwischen Sohnesliebe und verletztem Stolz hin- und hergerissene Renaissance-Femme fatale unbedingt überzeugend. So veredelte sie diesen Belcanto-Reißer mit seinen innovativen Szenengefügen und seiner elegisch getragenen, nur selten knalligen Melodik mit mühelosen Nuancenreichtum und bewusst gesetzten Spitzentönen. Das hemmungslos begeisterte Publikum ließ sich besonders von der wissenden Zurückhaltung dieser souverän im Dienst der Rolle ausgestellten Kunst verzaubern. Es hagelte nicht nur 35 Minuten Applaus für die Gruberova (die damit den Liceu-Rekord von 28 Minuten brach, der ebenfalls von ihr gehalten wurde), es flatterten auch Transparente in den Rängen und es regnete bunte Zettel mit dem mehrsprachigen Aufdruck: \"40 Jahre im Dienst der Oper! 30 Jahre Treue zum Liceu!\". Darin eingeschlossen und selbst beflügelt durch das Wundertier an ihrer Seite war auch die übrige, hervorragende Besetzung, die den Edelstein Gruberova um so strahlender funkeln ließ: José Bros mit kernig flexiblem, höhenklaren Tenor als schließlich doch von ihr vergifteter Sohn Genaro; der markante Ildebrando D\'Arcangelo als viriler, leidenschaftlich eifersüchtige Ehemann Alfonso d\'Este; vor allem aber die großartig mit ihrem beweglich durchdringenden Brustregister prunkende Contraalt-Diva Ewa Podles als Höfling Genaro. Schade, dass ihr Donizetti kein Duett mit der Gruberova zugedacht hat und schade auch, dass sich Stefan Anton Reck am Pult des kultiviert spielenden Liceu-Orchesters dynamisch so klein machte. Der Rann auf die Münchner Vorverkaufskassen dürfte dieser Lucrezia, die am Liceu auch die legendäre Konkurrenz Montserrat Caballé und Joan Sutherland auf die Plätze verwies, gewiss sein. Tags zuvor hatte es für katalanische Primadonnen-Freaks bereits ein Hochamt gegeben. In der \"Elektra\" von Richard Strauss hatte das Besetzungsbüro gleich drei ehemalige Brünnhilden als heilige Monster im Un(ruhe)stand aufgeboten. Und weil der scheidende Chefdirigent Sebastian Weigle wusste, dass bei reiferen Sängerinnen-Jahrgängen etwas leisere Orchestertöne nicht schaden können, zügelte er seine Hundertschaft gekonnt und hielt sie zu klangfeiner Durchhörbarkeit an, was der Monsterpartitur nur nützte. Ab einem gewissen Alter kann man Elektra nur noch schreien, oder sie entschieden und konzentriert fokussieren. Die deutlich schlanker gewordene Deborah Polaski hatte sich für den zweiten Weg entschieden und mit intensiven Phrasierungen gewonnen. Eva Marton gab erstmals die Klytemnästra: optisch eine Mischung aus Norma Desmond und Liz Taylor im Hauskleid mit Turban, akustisch mit viel Sprechstimme, wo ihr die Tiefe fehlt, aber auch sehr diszipliniert und überzeugungstark. Renate Behle war die KZ-ähnliche Aufseherin. Regisseur Guy Joosten ließ Mykene in einem alten Theater wiedererstehen, Erinnerungen an Viscontis inzestuöses Nazi-Melodram \"Die Verdammten\" kamen hoch. Wie die Vergangenheit lehrt: Nicht der schlechteste Primadonnen-Spielplatz. http://www.welt.de

15549 Sesto 2008-03-05 21:20:04
...most olvastam a \"Fidelio-n\": Meghallgatás a Debreceni Csokonai Színházban 2008.03.04. Debreceni Csokonai Színház A Debreceni Csokonai Színház meghallgatást hirdet opera és operett szerepekre minden hangfajban. Jelentkezési határidő: március 25. Csokonai Színház A meghallgatás időpontja: 2008. március 28. 10 óra A meghallgatás helyszíne: Csokonai Színház (Debrecen, Kossuth u. 10.) Zongorakísérőt szükség esetén biztosítanak! Jelentkezni lehet 2008. március 25-ig a színház titkárságán Hunya Szilviánál az (52) 501-602-es telefonszámon, illetve postán vagy a hunya.szilvia@csokonaiszinhaz.hu e-mail címre elküldött fényképes szakmai önéletrajzzal. KAPCSOLÓDÓ HIVATKOZÁSOK www.csokonaiszinhaz.hu

15548 Sesto 2008-03-03 09:09:12
...egy aktuális \"jegyzet\" Kesting-töl: Tenor Rolando Villazón Ausgepresst wie eine Zitrone Von Jürgen Kesting Dieser Mexikaner kann mehr als die Latin-Lover-Pose 02. März 2008 Ein lachender, strahlender Mann im schwarzen Anzug, die Arme weit ausgebreitet, vor Himmel und Meer. Auf einigen der folgenden Seiten watet er, immer noch im Anzug, durchs Wasser; blickt versonnen auf die Spuren seiner Füße im Sand; schaut verträumt in die anbrandenden Wellen; steht in der aufspritzenden Gischt; ist er sitzend, gehend, stehend in mancherlei Posen zu sehen, bevor er als Schattenfigur in die untergehende Sonne wandert. „Cielo e mar“ lautet der Titel des gut vierzig Seiten starken Hochglanz-Buchs, mit dem die neue CD des mexikanischen Tenors Rolando Villazón angekündigt wird. Es ist der Titel von Enzos Arie aus Amilcare Ponchiellis „La Gioconda“. (...) további részletek: http://www.faz.net/

15547 Estelle 2008-03-01 21:27:54 [Válasz erre: 15533 bcn 2008-02-28 17:05:09]
Ez a Carsen-féle rendezés, amit én decemberben láttam Párizsban teljesen más szereposztással. Megnézed? Kíváncsi vagyok a véleményedre a rendezésről, no meg az egész előadásról.

15546 Sesto 2008-03-01 14:36:09 [Válasz erre: 15539 vichy 2008-02-29 09:36:47]
\"Ámen!\"

15545 botfül 2008-02-29 23:47:21
mostanában elég ritkán szoktam ezt a fórumot meglátogatni,pedig eleinte szerettem, de többnyire elmegy a kedvem a rosszindulatú és személyeskedő hangnem miatt, nem kellene inkább az operáról beszélgetni? nincs rosszabb annál, amikor az értelmiség kivetkőzik magából...

15544 sphynx 2008-02-29 18:12:27 [Válasz erre: 15542 Aptiti 2008-02-29 10:35:30]
Schumann: Rheinische Symphonie (no. 3) Manfred Ouvertüre, LAPO, Giulini

15543 tukán 2008-02-29 16:47:36 [Válasz erre: 15541 sphynx 2008-02-29 09:53:22]
Igen, köszönöm!

15542 Aptiti 2008-02-29 10:35:30 [Válasz erre: 15541 sphynx 2008-02-29 09:53:22]
...és te milyen zenét hallgatsz?:)))

15541 sphynx 2008-02-29 09:53:22 [Válasz erre: 15540 tukán 2008-02-29 09:39:38]
ez itt a probléma, \"a\" nélkül...

15540 tukán 2008-02-29 09:39:38 [Válasz erre: 15539 vichy 2008-02-29 09:36:47]
Hát, látod ez a itt a probléma! :-))) És semmi baj...

15539 vichy 2008-02-29 09:36:47 [Válasz erre: 15538 tukán 2008-02-29 09:11:44]
Nincs igazi \"tettes\", és én is elnézést kérek nem csak Sestótól, de mindenkitől! Több cirkusz-lerendezés, szennyesteregetés, stb. nem lesz.

15538 tukán 2008-02-29 09:11:44 [Válasz erre: 15537 Aptiti 2008-02-29 08:14:33]
Mégsem Sesto volt? Netán megtaláltad az igazi \"Tettest\"? Húsvét még odébb van! Ne haragudj, de muszáj itt lerendezni az otthoni cirkuszokat? Mindenkinek van sajátja, képzeld, ha ezzel lenne tele a momus!

15537 Aptiti 2008-02-29 08:14:33 [Válasz erre: 15488 Aptiti 2008-02-26 17:31:27]
ELNÉZÉST KÉREK sesto. További jó zenehallgatást! Sok locsolkodót, meg minden....

15536 WiseGentleman 2008-02-28 21:18:07 [Válasz erre: 15506 Arya 2008-02-27 09:04:23]
Igazság szerint nem emlékszem pontosan, valamelyik internetes oldalról szerezhettem be (talán amazon)...

15535 rocker 2008-02-28 19:52:45 [Válasz erre: 15524 sphynx 2008-02-28 00:52:39]
Most ez akkor azt jelenti, hogy Lukács küzdött a tiszta hangokért, és nem volt igazán sikere? Jaj, szerencsétlen Tamino nem tudja, hogy ilyet a művésznőről nem szabad leírni, mert a fórumtársak mindjárt elküldik a büdös fenébe! :))

15534 Orfeusz 2008-02-28 17:37:02
Akkor biztos ő is ott lesz a holnapi Elektrán Marton végett.

15533 bcn 2008-02-28 17:05:09
Németh Judit már Barcelonában próbálja a Tannhausert... Ma láttam az operaház környékén... :))))

15532 sphynx 2008-02-28 13:19:18 [Válasz erre: 15530 Sesto 2008-02-28 10:23:18]
Ne legyél telhetetlen, nem mindenki rendelkezik ilyen színpadi improvizációs készséggel.

15531 sphynx 2008-02-28 13:16:55 [Válasz erre: 15528 Orfeusz 2008-02-28 10:09:33]
Az mi?

15530 Sesto 2008-02-28 10:23:18 [Válasz erre: 15526 parampampoli 2008-02-28 09:56:44]
...ez a bena K. Vlach-kritika a \"Merker-röl\",...nem kell tul komolyan venni! PS.: A \"lepcsön-legurulast\" tk. azert emeli ki ironikusan - bar be van rendezve, ez igaz - mivel Seiffert \"nem lökte le L.Gy.-t a lepcsön\" (elfelejtette?) - igy talan, erdemes lett volna kihagyni, akar az eredeti rendezes elkepzelese ellenere is!...(?)

15529 Sesto 2008-02-28 10:15:56
\"(Aki látta szombaton a berlini AIDS Gálán előadott Lauretta-iszonyatát, megerősítheti véleményemet.)\" - sajnos tenyleg nem volt jo, de az egesz Gala olcso szinvonalon mozgott,... Baltsa meg ilyen vokalis kondicioban is kepes varazsolni. Elvegre a Müveszet(e) örök! :-)

15528 Orfeusz 2008-02-28 10:09:33 [Válasz erre: 15524 sphynx 2008-02-28 00:52:39]
Egy vélemény valóban, de egy elég bugyuta szerintem. Én azt gondolom, hogy Lukács Santuzzája egy releváció.

15527 tukán 2008-02-28 10:03:13 [Válasz erre: 15526 parampampoli 2008-02-28 09:56:44]
Baltsa Santáját és nem Laurettáját említették.

15526 parampampoli 2008-02-28 09:56:44 [Válasz erre: 15524 sphynx 2008-02-28 00:52:39]
Ez is egy vélemény! Egy a sok közül! Hogy Baltsa kisugárzása milyen ill. milyen volt, vitathatatlan kérdés, de hogy jelen állapotában egy hangi roncs, egy másik tény. (Aki látta szombaton a berlini AIDS Gálán előadott Lauretta-iszonyatát, megerősítheti véleményemet.) A lépcsőn való legurulás pedig be van rendezve, nem Lukács találta ki, csinálta Obrazcova és Zajick is.

15525 Momo von Hofmannsthal 2008-02-28 01:19:15 [Válasz erre: 15524 sphynx 2008-02-28 00:52:39]
szeretnélek figyelmeztetni, hogy te nem beszélsz németül...

15524 sphynx 2008-02-28 00:52:39
\"Die durchdringende Georgina Lukács [...] Leider verwechselte [...] beim Singen Verismo mit Hysterie.\" Opernberichte, 02. 19. \"Georgina LUKACS hatte mit der Rolle, einem zerrissenen Kleid und den richtigen Tönen zu kämpfen – und war unterm Strich dabei nicht wirklich erfolgreich. Einerseits kann sie nichts dafür, dass sie einfach nicht die Persönlichkeit und Ausstrahlung einer Agnes Baltsa hat, die vor ihr die Santuzza gesungen hat, aber ihre leicht tremolierende Stimme (das ist aber wieder eine Geschmackssache) wirkte – besonders im Zusammenhang mit den klaren Tönen von Peter Seiffert – wirklich störend. Und unfreiwillig komisch wirkte dann folgende Szene – nach der Beendigung des Duetts mit Turridu stößt dieser die Santuzza zu Boden und diese fällt (je nachdem, wie die entsprechende Sängerin die Rollengestaltung auslegt) die Stufen der Kirche runter. Augenscheinlich war Lukacs auf diesen Effekt vorbereitet – nun aber verließ sie Seiffert, ohne sie gestoßen zu haben. Nun, was tun? Es wäre doch schade gewesen, den „Stunt“ nicht durchzuführen – so ließ sie sich fallen und rollte unmotiviert trotzdem die Stufen runter (und haute sich noch dabei den Kopf an…).\" Tamino, Klassik Forum

15523 parampampoli 2008-02-27 22:51:17 [Válasz erre: 15522 sphynx 2008-02-27 22:49:24]
Sose hordok mellényt. Utálom.

15522 sphynx 2008-02-27 22:49:24 [Válasz erre: 15521 parampampoli 2008-02-27 22:47:50]
Jó éjszakát! A mellénynek sem árt, ha kilógja magát...

15521 parampampoli 2008-02-27 22:47:50 [Válasz erre: 15520 sphynx 2008-02-27 22:43:59]
Jó éjszakát!! Egy kis alvás jót fog tenni neked. (Nekem is.)

15520 sphynx 2008-02-27 22:43:59 [Válasz erre: 15519 parampampoli 2008-02-27 22:42:25]
Persze, de azt te nem tudnád belátni...





A lapunkban megjelent szövegek a Café Momus, vagy a szerző kizárólagos szellemi tulajdonát képezik és szerzői jog védi őket.
A szerkesztőség külön, írásos engedélye nélkül mindennemű (részben vagy egészben történő) sokszorosításuk, felhasználásuk, kiadásuk és terjesztésük tilos.