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apróhirdetés feladása:

3415   smaragd • előzmény3371 2019-09-04 13:40:54

Studien zu Franz Schmidt VIII      

Reiner Schuhenn

Franz Schmidts oratorische Werke

Gespräch mit ANTON DERMOTA

1.

"Ich kann Ihnen über "Das Buch mit sieben Siegeln" nur so viel erzählen, als mir der Umstand erlaubt, als Mitwirkender bei der Uraufführung dabeigewesen zu sein, welche Resonanz das Werk beim Publikum hervorgerufen hat und welche Kritik es gab."

3371   smaragd • előzmény3368 2019-07-13 19:20:30

 

15.

Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Dem Schönberg bin ich persönlich nie begegnet, Berg habe ich ein paarmal im Konzert gesehen, der einzige, dem ich einmal persönlich begegnet bin, ist der Webern, wir haben uns bei unserem gemeinsamen Verleger, dem damaligen Direktor des Universal-Edition, kennengelernt.”

3368   smaragd • előzmény3362 2019-07-09 20:48:22

 

14.

Gespräch mit  THEODOR BERGER

„In seinem Streichsextett ’Verklärte Nacht’ ist er von der Schmidtschen Musik gar nicht so weit entfernt. Aber all die Leute, die Schönberg gut kannten – auch während seiner Emigrationszeit – haben gesagt, daß es ihn dauernd ’gewurmt’ hat und unruhig gemacht habe, da er epigonal werden könne und als solcher auch klassifiziert würde. Es war fast so eine Art psychosomatische Erkränkung: Er konnte den Gedanken nicht ertragen, da man ihn eines Tages einmal zu den Epigonen rechnen würde. Wie das auch sei, die tonale und polytonale Musik ist ja noch lange nicht ausgeschöpft, der Kosmos kann noch mit ungeheuren musikalischen Welten angereichert werden. Trotz der immensen Werkfülle von den Klassikern und Romantikern ist der Tonvorrat immer noch nicht ausgeschöpft…”

3362   smaragd • előzmény3361 2019-07-03 07:21:18

 

13.

Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Schmidt hat auch nie eine Anfechtung gesagt gegen Schönberg oder Berg, von Webern war noch keine Rede, auch gegen Hindemith nicht, im Gegenteil, für Hindemith hat er sich einmal sehr Hochachtung streuend geäußert. Er hat sich nie über einen von ihnen ausgelassen. Sehen Sie, ich kenne einige Schönberg-Schüler, und einer von ihnen hat mir einmal gesagt, Schönberg sei in seinen letzten Jahren bekümmert darüber gewesen, daß er mit dieser Zwölftontechnik angefangen habe. Er hat sich sogar geäußert, da er sich damit auf einem Irrweg befunden habe. Es ist eben so, wie ich vorhin gesagt habe, daß man vor allem mit der Dodekaphonie die tollsten intellektuellen Gebäude machen kann, aber es ist keine Musik ’von innen’. Gut, der  Schönberg hat’s überlebt…”

3361   smaragd • előzmény3357 2019-06-30 18:45:31

12.

 

Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Schmidt hat Brahms sehr bewundert. Den Bruckner fand er auch einen sehr beglückenden Komponisten, aber den Brahms hat er noch mehr bewundert. Brahms ist ja eh’ in Bezug auf kompositorische Virtualisität der größte aller Komponisten, zumindest in europäischen Orbit,”

3357   smaragd • előzmény3356 2019-06-28 17:35:49

 

11.

Gespräch mit  THEODOR BERGER

 

„Ein ähnlich unmögliches Wort ist die Bezeichnung ’Avantgarde’! Man hätte es besser im Wortschatz des Militärvokabulars gelassen. Aber ebenso, wie der Wortschatz verkommt, gibt es auch eine gesellschaftliche Verwahrlosung, auch in der Kunst…

Bei Schmidt war das anders, ich hätte ihm ruhig Zwölftonarbeiten bringen können, er hätte sie in Ruhe durchgelesen und hätte sie toleriert. Höchstens hätte er versucht herauszubekommen, warum ich das so geschrieben habe, ob es eine Neigung bei mir war oder ob ich einer Pression gefolgt bin. So gab es damals auch von mir einige Werke, die ich heute klanglich abscheulich finde, die ich nicht mag, die waren gegen meine eigene Musikalität geschrieben, da hat das Intellektuelle dominiert. Es gibt ja auch heute noch eine ganze Reihe von Komponisten, die sehr bemüht sind, die sich ganz auf den intellektuellen Orbit verlegt haben und ihrer musikalischen Neigung nicht mehr gehorchen. Namentlich will ich niemanden nennen.”

3356   smaragd • előzmény3350 2019-06-26 17:18:07

 

10.

Gespräch mit  THEODOR BERGER

 

„Schmidt ist im gleichen Jahr geboren wie Arnold Schönberg: 1874.

Beide haben sich aber in verschiedenen musikalischen Richtungen entwickelt. Würden Sie Schmidt unter diesen Gesichtspunkt als ’Konservativisten’ bezeichnen?

Dazu müßte man das Wort ’konservativ’ erst einmal in seiner Bedeutung artikulieren und auf seine Definition festlegen. Atonale Musik, Zwölftontechnik ist nicht konservativ, eine Kompositionsweise, die sich an dem Tonalitätsgebrauch früherer Zeiten orientiert, ist konservativ, so die übliche Meinung.

Nun finde ich, die Allerkonservativsten sind doch zur Zeit die Atonalisten und Zwölftontechniker: Die ganze Welt schreibt in diesem Stil doch gleich, der Zwanzigjährige gleich wie die Vierzigjährige, so wie es der Schönberg katapultiert hat.”

 

3350   smaragd • előzmény3348 2019-06-19 05:49:25

 

9.

Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Wie charachterisieren Sie Oswald Kabasta?

Er war ein sehr musikalischer Mensch, und sehr gescheit. Er hatte eine sehr rundliche Figur uns sah eigentlich sehr gesund aus, war es aber nicht. Er litt ziemlich an Depressionen, und er hat sich ja auch durch Selbsmord das Leben genommen.  …

Sie haben mich nach Wanderer gefragt: ich kannte ihn, aber ich mochte ihn nicht, ich hatte kein Vertrauen zu ihm.

Ich weiß nicht, ob ich Ihnen in den Details eine Hilfe war, ich hoffe auch, daß meine Erinnerungen nichts verfälscht hat. Ich konnte Ihnen wahrscheinlich nur helfen, Ihr Bild, das Sie von Schmidt haben, zu vervollständigen.”

 

3348   smaragd • előzmény3344 2019-06-13 14:08:12

 

8.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Schmidt hatte ein absolutes Gehör wie ich auch. Er sagte mir einmal, daß er seit einigen Jahren alles höher höre als es tatsächlich sei. Und bei mir war es vor zehn oder fünfzehn Jahren ebenso, da ich alles um einen halben Ton höher gehört habe, so war die Eroica für mich eine E-Dur-Symphonie. Die furchbarste Ungnade, die ein Mensch erfahren kann, ist die, wenn er ein absolutes Gehör hat! Schmidt sagte mir, daß ihn dieses ungenaue Hören ziemlich quäle.”

3344   smaragd • előzmény3343 2019-06-04 15:15:37

 

7.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„…Zwei Werke, die ich besonders gut kenne sind die zweite und die vierte Symphonie, die erste und die dritte kenne ich weniger. Ich erinnere mich, ich habe mit ihm einmal über die Vierte gesprochen, die ja mit einer Trompete allein anfängt. Da sagte mir Schmidt, da es eines seiner ersten musikalischen Jugenderlebnisse gewesen sei, wie er von weit weg über eine Wiese gehört habe, da jemand Trompete spielt oder übt. Und als er einmal sehr krank daniederlag hab er von diesem frühen musikalischen Erlebnis, dem Trompetensolo, geträumt. Und er nehme an, da ß es wieder diese Töne sein werden, die er höre, wenn es ans Sterben ginge, die ersten und letzten Töne auf dieser Welt. Und jener tiefer Eindruck, hat ihn dann zu diesem Symphonienanfang genötigt. Darauf sagte ich ihm, da wenn diese Jugenderlebnis tatsächlich der Anlaß zu diesem Trompetenanfang gewesen sei, die Trompete im Saal auf Podium  zu brutal sei, und da es doch besser wäre, so wie in der Leonoren-Ouvertüre, das Solo von drauen spielen zu lassen, als Ferntrompete. Da hat er aber mir ziemlich barsch geantwortet, da sei nur eine Außerlichkeit. Er wollte es also nicht. Eigentlich ist es fast ein impressionistischer Zug, daß er einen erlebnishaften Anlaß zu dieser Symponie hatte, eber die Theatralik des Geschehens, nähmlich das weit entfernte Klingen, durfte nicht enthalten sein..”

 

3343   smaragd • előzmény3342 2019-06-04 15:15:24

 

6.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„…Wie charakterisieren Sie Schmidt als Menschen?

 

Ich habe ihn sehr gemocht, er war warmherzig, überaus freundlich. Auch das Urteil, was er über den Schütz gesagt hat, war nicht bös gemeint. Er war einer von den Menschen, die den Spielregeln der abendländischen Gesittung sehr untertan waren.”

 

3342   smaragd • előzmény3340 2019-06-03 17:04:54

 

5.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Kannten Sie den Organisten Franz Schütz?

Ja, sicher, aber ich habe zu ihm keine näheren Beziehungen entwickelt. Er war dem Schmidt ja sehr zugetan und fast alles von ihm für Orgel aufgeführt. Weil der Schütz oft ein bißchen grobpratzig sein konnte, hat der Schmidt in seinem deftigen Humor einmal gesagt, der „Schütz sei eine Mischung aus einem Apollo und einer Fleischerhündin”. Nichts desto trotz, die beiden haben sich gut verstanden. Schütz war musikalisch eben sehr feinfühlig, konnte aber im Umgang oft etwas grob sein.”

 

3340   smaragd • előzmény3339 2019-05-31 08:00:15

 

4.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Man spricht häufig von einem „österreichischen Kolorit”. Könnten Sie einem solchen Begriff zustimmen?

Ich könnte eine solche Difinition nicht wagen. Natürlich spricht man oft in naiver Weise  von einem „Austrianismus” oder sogar von einem „Viennismus”. Auch beim Brahms spricht man davon, an was ich aber oft bei ihm denken muß, ist Schleswig-Holstein, gerade in der Dritten, ich denke da immer an eine Heide-Landschaft. Aber bitte, das ist subjektiv. Nur wenn man schon von Kolorit spricht, dann darf man das nicht übersehen. Brahms war natürlich auch von der ungarischen Musik sehr fasziniert, und selbst da ist in seinen „Ungarischen Tänzen” seine norddeutsche Abstammung erhalten. Aber ich finde, eine Bezeichnung „österreichisches Kolorit” geht zu weit, vor allem, wenn man es bei manchen Leuten zum ausschließlichen Kennzeichen macht. Mozart? Er hat eine Weltkolorit, eine magische Schönheit, die es überall gibt. Ich habe z.B. beim Betrachten eines Albums mit chinesischer Malerei nebenher aus dem Radio eine Mozart-Symphonie gehört. Und Sie werden es nicht glauben, ich fand, daß diese feine Schönheiten ungeheuer zusammenpassen.”

 

3339   smaragd • előzmény3338 2019-05-29 17:57:34

 

3.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Sie würden Schmidts Musik also nicht als „wienerisch” bezeichnen?

Wienerisch? Da sind ja die „Ungarische Tänze“ von Brahms noch wienerischer. Aber bei Schmidt niemals. Johann Strauß – seine Walzer – oder Lanner usw. die sind meinetwegen wienerisch, aber Schmidt nicht.“

 

3338   smaragd • előzmény3337 2019-05-27 19:34:50

 

2.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Hat Schmidt im Unterricht über eigene Werke gesprochen?

Nie, ich kann mich nicht daran erinnern, daß er jemals auch nur mit einer Silbe sein eigenes Schaffen erwähnt hat.

Würden Sie ihn eher einen „Pianisten“ oder einenen „Cellisten“ nennen?

Ich habe nur sein Klavierspiel gehört, und das war sehr aufschlußreich. Allein, wie er das Klavier angetastet hat, welches Stück es auch immer war, man hat sofort bemerkt, das ist ein Mensch mit einer ungeheuren musikalischen Feinfühligkeit.”

 

3337   smaragd • előzmény3309 2019-05-25 08:16:51

 

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

In welchem Jahr sind Sie in die Klasse von Franz Schmidt eingetreten?

Das weiß ich auswendig gar nicht  genau, es muß das Jahr 1926 oder 1927 gewesen sein, denn im Jahre 1931 habe ich dann die sogenannte Reifeprüfung gemacht, ausgetreten bin ich im Mai 1932.

Damals hieß es das Haus noch Musikakademie, kurz darauf wurde es dann umgetauft in Musikhochschule, es war halt ein anderer Titel, aber das Wesen und die Unterrichtsmethoden sind gleich geblieben.“

3309   smaragd • előzmény3308 2019-04-15 09:49:52

 

3.

- részletek -

Gespräch mit ALFRED UHL

 

"Schmidt als Instrumentalist - haben Sie ihn mehr als Pianist oder Cellisten gesehen?

Schon als Pianist; da war er einmalig. Nur hat man seine Kraft viel zu sehr an der Hochschule abgeschöpft; er war ja hier im Hause im Hauptfach Cello, im Hauptfach Klavier, im Hauptfach Theorie und im Hauptfach Komposition tätig. Ich hatte - Gott sei Dank - keine Gefahr, etwas epigonal aufzunehmen; Ich hatte immer im positiven Sinne eine  etwas kritische Einstellung, und ich habe sie auch heute noch.

.....

Zur "Deutschen Auferstehung" wollte ich Ihnen noch etwas sagen: Es ist so empörend, wie man heute versucht, ihm etwas anzuhängen. Ich finde das so niederträchtig! Schmidt war nie politisch! Der Schmidt war doch nie ein "Nazi"! Er wurde zu dieser Komposition gedrängt. Vielleicht hat ihm eher der Kabasta dazu geraten, eher bei der "Deutschen Auferstehen" als beim Oratorium, wobei Kabasta - ich habe ihn persönlich gekannt, er war ein ausgezeichneter Dirigent - auch nicht der war, den man eine ausgesprochenen politisch orientierten Person nennen könnte.

........

Was für Reaktionen haben die ersten Aufführungen von "Buch mit sieben Siegeln" damals hervorgerufen?

Großartige Erfolge! Auch ich war völlig begeistert. Lediglich beim zweiten Mal hat es mich dann schon nicht mehr so angesprochen; nur das großartige ungarische Halleluja hat alles wieder gutgemacht bei mir, die langen Orgelzwischenspiele  waren im Höreindruck wie weggefegelt."

3308   smaragd • előzmény3307 2019-04-14 06:05:47

 

2.

- részletek -

Gespräch mit ALFRED UHL

Wie sehen Sie die Chromatik im Vergleich zu Max Reger?

Reger hat eine Art Chromatik, die tonale Zentren sofort verbindet und dadurch - mit Ausnahmen natürlich - oft harmonisch gedeutet werden kann. Schmidt hat eine Chromatik, die in der Horizontalen verläuft und viele Wechselnoten hat, aber hier einen persönlichen Stil bildet.

Diese Beobachtung trifft auf das Merkmal zu, welches Alexander Wunderer als Wechselharmonie bei Schmidt bezeichnet hat.

Ja, natürlich! Ansonsten, um beim Vorigen wieder anzuknüpfen, war er auch oft depriemiert, er hat die Zukunft nicht gut gesehen, was dann  ja auch berechtigt war und eingetreten ist. Und wir stehen nun einmal am Ende eines zweitausend Jahre umfassenden Zeitraumes, dessen Charakteristik die Auflösung war.

Im strengem Satz, im Kontrapunkt, war Schmidt überwältigend. Meine ganze Basis, die ich hier in dem sehr erfolgreichen Kontrapunktunterricht anwende  - es ist ja eine der faszinierensten Disziplinen - beruht auf Schmidts Methode, die ich für die allerbeste halte. Er hat uns wirklich viel Gutes sagen können.

3307   smaragd • előzmény3305 2019-04-13 00:02:31

 

1.

- részletek -

Gespräch mit ALFRED UHL

"Wann kamen Sie in die Klasse von Franz Schmidt?

1932 war die Diplomprüfung und ich wurde zu Beginn gleich in einen höheren Jahrgang aufgenommen - also ungefähr 1929.

Wie würden Sie Schmidts Unterricht charakterisieren? Worauf hat er am meisten Wert gelegt?

Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Er hat vor allem eines gehabt - ein Phänomen - nähmlich ein Gedächtnis, das unwahrscheinlich ist. Dies hat einen natürlich unheimlich fasziniert und so in den Bann gezogen, daß man also nur in devotester Haltung in den Unterricht gekommen ist. So anregend sein Unterricht auch  sein konnte, oft konnte er auch deprimierend sein.

....

Was bei ihm auch  nie gewürdigt geworden ist, das ist sein herrlicher "Schuß" Ungarisches - denn er ist ja in Preßburg geboren - der seine Chromatik, wenn sie zu ermüden droht, so herrlicht auffrischt. Er ist in seiner Chromatik so typisch, wie kein anderer."

3305   smaragd • előzmény3304 2019-04-10 10:16:18

 

Az "Entstehungsgeschichte der "Deutschen Auferstehung" című fejezet bevezetője:

"Franz Schmidt wird - besonders außerhalb Österreichs - wegen des nachgelassenen, unvollendeten Werkes "Deutsche Auferstehung" strak angefeindet - zu Unrecht, wie die Entstehungsgeschichte zeigt. Diese Entstehungsgeschichte wurde meist nur in zaghaften Ansäzten  angedeutet oder sogar ganz verschwiegen, was das Gesamtbild Schmidts völlig unnötig trübte.

Sicher ist es schwer, besonders für eine Generation, die die Hitlerzeit nicht miterlebt hat, sich ein genaues Bild über diese Jahre zu verschaffen. Andererseits liegt genau darin eine Chance, nähmlich unvoreingenommen und unbelastet historische Tatsachen festzuhalten.

Im folgenden Kapitel wird versucht, sich von sieben verschiedenen Richtungen dem nachgelassenen Werk Schmidts zu nähern und die Entstehungsumstände darzulegen."

3304   smaragd • előzmény3297 2019-04-08 14:45:26

 

A kiadvány hátoldalán ezt olvashatjuk:

 

"Schuhenns Buch leistet etwas Wichtiges und in gewisser Weise Unwiederbringliches: Der Autor hat im Dokumentationsteil bedeutende Musiker und Interessenten zum Reden über Franz Schmidt gebracht. Man erfährt über einen hochbedeutenden Musiker des 20. Jhdts. Aufschlußreiches, Wichtiges, ja sogar Amüsantes. Dem Dokumentationsteil kommt kulturhistorisches Gewicht zu.

 

Joachim Kaiser"

3297   smaragd • előzmény3296 2019-03-24 22:11:55

 

INHALT

Vorwort

"Anderes Vorwort" Franz Schmidt zu seinen "Vorlesungen über Organologie"

Entstehungsgeschichte des "Buches mit sieben Siegeln"

Entstehungsgeschichte der "Deutschen Auferstehung"

Gesprächssammlung

 Theodor Berger

 Anton Dermota

 Josef Dichler

 Hans Hadamowsky

 Erich Leinsdorf

 Walter Panhofer

 Marcel Rubin

 Otmar Suitner

 Alfred Uhl

 Raimund Weißensteiner

 Bogdan Zins

 Kurzbiographien

Presseberichte

Literaturliste

Abbildungen

 
3296   smaragd • előzmény3295 2019-03-22 05:21:07

 

A napokban találkoztam valakivel, aki nagy örömmel újságolta el nekem, hogy végre magyar nyelvű Franz Schmidt Wikipédiaoldal is létezik...

Ehhez a Franz Schmidt Gesellschaft kiadványait (Doblinger) is fel lehet majd venni. 

Az előzményben szerepel:

Studien zu Franz Schmidt VIII

Reiner Schuhenn

Franz Schmidts oratorische Werke

Zur Entstehungsgeschichte des "Buches mit sieben Siegeln" und der "Deutschen Auferstehung"

Erinnerungen, zeitgenössische Presseberichte, Nachrufe, Franz Schmidts "Anderes Vorwort" zur "Organologie"

(1990)

 

3295   smaragd • előzmény3294 2019-03-20 09:33:02

 

A "Fuga solemnis" ősbemutatójára Franz Schmidt halála után három héttel került sor - amint már korábban is írtunk erről a tényről - : a Franz Schmidt-Gesellschaft "Studien zu Franz Schmidt VIII" kiadványában megtekinthetjük az 1939. március 19. vasárnap tartott Franz Schmidt emlékkoncert kétoldalas meghívóját.

(Ezúton is köszönöm kedves fórumtársunknak, hogy megajándékozott ezzel a kötettel :-). )

3294   smaragd 2019-03-17 21:03:42

 

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"Mini-Fesztivál • 4.4"
DUBROVAY LÁSZLÓ: Három tétel trombitára és ütőhangszerekre - magyarországi bemutató
TORNYAI PÉTER: fiori sfiorati (b) - ősbemutató
BÁNKÖVI GYULA: Vízjelek - ősbemutató
EÖTVÖS PÉTER: Sentimental
SZOKOLAY SÁNDOR: Missa Brevis per coro maschile
HOLLÓS MÁTÉ: Szilencium (Áprily Lajos versére)
HORVÁTH MÁRTON LEVENTE: O vos omnes
SZŐNYI ERZSÉBET: Sicut cervus
SZŐNYI ERZSÉBET: Külvárosi elégia - Kassák Lajos versére
CSIKY BOLDIZSÁR: Moxa genezis (Kőrösi Csoma Sándor emlékére)
SÁRY LÁSZLÓ: Zsoltárkánon
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Nyíregyházi Cantemus Kórus, karnagy: Szabó Soma
Békés Megyei Szimfonikus Zenekar
vezényel: Gál Tamás
PUCCINI: Lidércek – opera két felvonásban

19:00 : Gödöllő
Gödöllői Királyi Kastély

Weiner - Szász kamarazenekar
vez.: Drahos Béla
"Liszt Fesztivál"
CIMAROSA: G-dúr Versenymű 2 fuvolára km: Drahos Rebeka
MOZART: D-dúr fuvolaverseny kv 314 km: Drahos Béla
MOZART: A-dúr zongoraverseny kv 488 km: Szilasi Alex
MOZART: D-dúr Divertimento km: Weiner - Szász Kamarazenekar
A mai nap
történt:
1842 • A Rienzi bemutatója (Drezda)
1923 • Robert Craft, karmester († 2015)
1973 • Megnyílt a Sydney Opera House
született:
1874 • Charles Ives, zeneszerző († 1954)
1977 • Leila Josefowicz, hegedűs
elhunyt:
1999 • Kistétényi Melinda, orgonista (sz. 1926)