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Café Momus Egyesület
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apróhirdetés feladása:

3342   smaragd • előzmény3340 2019-06-03 17:04:54

 

5.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Kannten Sie den Organisten Franz Schütz?

Ja, sicher, aber ich habe zu ihm keine näheren Beziehungen entwickelt. Er war dem Schmidt ja sehr zugetan und fast alles von ihm für Orgel aufgeführt. Weil der Schütz oft ein bißchen grobpratzig sein konnte, hat der Schmidt in seinem deftigen Humor einmal gesagt, der „Schütz sei eine Mischung aus einem Apollo und einer Fleischerhündin”. Nichts desto trotz, die beiden haben sich gut verstanden. Schütz war musikalisch eben sehr feinfühlig, konnte aber im Umgang oft etwas grob sein.”

 

3340   smaragd • előzmény3339 2019-05-31 08:00:15

 

4.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Man spricht häufig von einem „österreichischen Kolorit”. Könnten Sie einem solchen Begriff zustimmen?

Ich könnte eine solche Difinition nicht wagen. Natürlich spricht man oft in naiver Weise  von einem „Austrianismus” oder sogar von einem „Viennismus”. Auch beim Brahms spricht man davon, an was ich aber oft bei ihm denken muß, ist Schleswig-Holstein, gerade in der Dritten, ich denke da immer an eine Heide-Landschaft. Aber bitte, das ist subjektiv. Nur wenn man schon von Kolorit spricht, dann darf man das nicht übersehen. Brahms war natürlich auch von der ungarischen Musik sehr fasziniert, und selbst da ist in seinen „Ungarischen Tänzen” seine norddeutsche Abstammung erhalten. Aber ich finde, eine Bezeichnung „österreichisches Kolorit” geht zu weit, vor allem, wenn man es bei manchen Leuten zum ausschließlichen Kennzeichen macht. Mozart? Er hat eine Weltkolorit, eine magische Schönheit, die es überall gibt. Ich habe z.B. beim Betrachten eines Albums mit chinesischer Malerei nebenher aus dem Radio eine Mozart-Symphonie gehört. Und Sie werden es nicht glauben, ich fand, daß diese feine Schönheiten ungeheuer zusammenpassen.”

 

3339   smaragd • előzmény3338 2019-05-29 17:57:34

 

3.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Sie würden Schmidts Musik also nicht als „wienerisch” bezeichnen?

Wienerisch? Da sind ja die „Ungarische Tänze“ von Brahms noch wienerischer. Aber bei Schmidt niemals. Johann Strauß – seine Walzer – oder Lanner usw. die sind meinetwegen wienerisch, aber Schmidt nicht.“

 

3338   smaragd • előzmény3337 2019-05-27 19:34:50

 

2.

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

„Hat Schmidt im Unterricht über eigene Werke gesprochen?

Nie, ich kann mich nicht daran erinnern, daß er jemals auch nur mit einer Silbe sein eigenes Schaffen erwähnt hat.

Würden Sie ihn eher einen „Pianisten“ oder einenen „Cellisten“ nennen?

Ich habe nur sein Klavierspiel gehört, und das war sehr aufschlußreich. Allein, wie er das Klavier angetastet hat, welches Stück es auch immer war, man hat sofort bemerkt, das ist ein Mensch mit einer ungeheuren musikalischen Feinfühligkeit.”

 

3337   smaragd • előzmény3309 2019-05-25 08:16:51

 

„Gespräch mit  THEODOR BERGER

In welchem Jahr sind Sie in die Klasse von Franz Schmidt eingetreten?

Das weiß ich auswendig gar nicht  genau, es muß das Jahr 1926 oder 1927 gewesen sein, denn im Jahre 1931 habe ich dann die sogenannte Reifeprüfung gemacht, ausgetreten bin ich im Mai 1932.

Damals hieß es das Haus noch Musikakademie, kurz darauf wurde es dann umgetauft in Musikhochschule, es war halt ein anderer Titel, aber das Wesen und die Unterrichtsmethoden sind gleich geblieben.“

3309   smaragd • előzmény3308 2019-04-15 09:49:52

 

3.

- részletek -

Gespräch mit ALFRED UHL

 

"Schmidt als Instrumentalist - haben Sie ihn mehr als Pianist oder Cellisten gesehen?

Schon als Pianist; da war er einmalig. Nur hat man seine Kraft viel zu sehr an der Hochschule abgeschöpft; er war ja hier im Hause im Hauptfach Cello, im Hauptfach Klavier, im Hauptfach Theorie und im Hauptfach Komposition tätig. Ich hatte - Gott sei Dank - keine Gefahr, etwas epigonal aufzunehmen; Ich hatte immer im positiven Sinne eine  etwas kritische Einstellung, und ich habe sie auch heute noch.

.....

Zur "Deutschen Auferstehung" wollte ich Ihnen noch etwas sagen: Es ist so empörend, wie man heute versucht, ihm etwas anzuhängen. Ich finde das so niederträchtig! Schmidt war nie politisch! Der Schmidt war doch nie ein "Nazi"! Er wurde zu dieser Komposition gedrängt. Vielleicht hat ihm eher der Kabasta dazu geraten, eher bei der "Deutschen Auferstehen" als beim Oratorium, wobei Kabasta - ich habe ihn persönlich gekannt, er war ein ausgezeichneter Dirigent - auch nicht der war, den man eine ausgesprochenen politisch orientierten Person nennen könnte.

........

Was für Reaktionen haben die ersten Aufführungen von "Buch mit sieben Siegeln" damals hervorgerufen?

Großartige Erfolge! Auch ich war völlig begeistert. Lediglich beim zweiten Mal hat es mich dann schon nicht mehr so angesprochen; nur das großartige ungarische Halleluja hat alles wieder gutgemacht bei mir, die langen Orgelzwischenspiele  waren im Höreindruck wie weggefegelt."

3308   smaragd • előzmény3307 2019-04-14 06:05:47

 

2.

- részletek -

Gespräch mit ALFRED UHL

Wie sehen Sie die Chromatik im Vergleich zu Max Reger?

Reger hat eine Art Chromatik, die tonale Zentren sofort verbindet und dadurch - mit Ausnahmen natürlich - oft harmonisch gedeutet werden kann. Schmidt hat eine Chromatik, die in der Horizontalen verläuft und viele Wechselnoten hat, aber hier einen persönlichen Stil bildet.

Diese Beobachtung trifft auf das Merkmal zu, welches Alexander Wunderer als Wechselharmonie bei Schmidt bezeichnet hat.

Ja, natürlich! Ansonsten, um beim Vorigen wieder anzuknüpfen, war er auch oft depriemiert, er hat die Zukunft nicht gut gesehen, was dann  ja auch berechtigt war und eingetreten ist. Und wir stehen nun einmal am Ende eines zweitausend Jahre umfassenden Zeitraumes, dessen Charakteristik die Auflösung war.

Im strengem Satz, im Kontrapunkt, war Schmidt überwältigend. Meine ganze Basis, die ich hier in dem sehr erfolgreichen Kontrapunktunterricht anwende  - es ist ja eine der faszinierensten Disziplinen - beruht auf Schmidts Methode, die ich für die allerbeste halte. Er hat uns wirklich viel Gutes sagen können.

3307   smaragd • előzmény3305 2019-04-13 00:02:31

 

1.

- részletek -

Gespräch mit ALFRED UHL

"Wann kamen Sie in die Klasse von Franz Schmidt?

1932 war die Diplomprüfung und ich wurde zu Beginn gleich in einen höheren Jahrgang aufgenommen - also ungefähr 1929.

Wie würden Sie Schmidts Unterricht charakterisieren? Worauf hat er am meisten Wert gelegt?

Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Er hat vor allem eines gehabt - ein Phänomen - nähmlich ein Gedächtnis, das unwahrscheinlich ist. Dies hat einen natürlich unheimlich fasziniert und so in den Bann gezogen, daß man also nur in devotester Haltung in den Unterricht gekommen ist. So anregend sein Unterricht auch  sein konnte, oft konnte er auch deprimierend sein.

....

Was bei ihm auch  nie gewürdigt geworden ist, das ist sein herrlicher "Schuß" Ungarisches - denn er ist ja in Preßburg geboren - der seine Chromatik, wenn sie zu ermüden droht, so herrlicht auffrischt. Er ist in seiner Chromatik so typisch, wie kein anderer."

3305   smaragd • előzmény3304 2019-04-10 10:16:18

 

Az "Entstehungsgeschichte der "Deutschen Auferstehung" című fejezet bevezetője:

"Franz Schmidt wird - besonders außerhalb Österreichs - wegen des nachgelassenen, unvollendeten Werkes "Deutsche Auferstehung" strak angefeindet - zu Unrecht, wie die Entstehungsgeschichte zeigt. Diese Entstehungsgeschichte wurde meist nur in zaghaften Ansäzten  angedeutet oder sogar ganz verschwiegen, was das Gesamtbild Schmidts völlig unnötig trübte.

Sicher ist es schwer, besonders für eine Generation, die die Hitlerzeit nicht miterlebt hat, sich ein genaues Bild über diese Jahre zu verschaffen. Andererseits liegt genau darin eine Chance, nähmlich unvoreingenommen und unbelastet historische Tatsachen festzuhalten.

Im folgenden Kapitel wird versucht, sich von sieben verschiedenen Richtungen dem nachgelassenen Werk Schmidts zu nähern und die Entstehungsumstände darzulegen."

3304   smaragd • előzmény3297 2019-04-08 14:45:26

 

A kiadvány hátoldalán ezt olvashatjuk:

 

"Schuhenns Buch leistet etwas Wichtiges und in gewisser Weise Unwiederbringliches: Der Autor hat im Dokumentationsteil bedeutende Musiker und Interessenten zum Reden über Franz Schmidt gebracht. Man erfährt über einen hochbedeutenden Musiker des 20. Jhdts. Aufschlußreiches, Wichtiges, ja sogar Amüsantes. Dem Dokumentationsteil kommt kulturhistorisches Gewicht zu.

 

Joachim Kaiser"

3297   smaragd • előzmény3296 2019-03-24 22:11:55

 

INHALT

Vorwort

"Anderes Vorwort" Franz Schmidt zu seinen "Vorlesungen über Organologie"

Entstehungsgeschichte des "Buches mit sieben Siegeln"

Entstehungsgeschichte der "Deutschen Auferstehung"

Gesprächssammlung

 Theodor Berger

 Anton Dermota

 Josef Dichler

 Hans Hadamowsky

 Erich Leinsdorf

 Walter Panhofer

 Marcel Rubin

 Otmar Suitner

 Alfred Uhl

 Raimund Weißensteiner

 Bogdan Zins

 Kurzbiographien

Presseberichte

Literaturliste

Abbildungen

 
3296   smaragd • előzmény3295 2019-03-22 05:21:07

 

A napokban találkoztam valakivel, aki nagy örömmel újságolta el nekem, hogy végre magyar nyelvű Franz Schmidt Wikipédiaoldal is létezik...

Ehhez a Franz Schmidt Gesellschaft kiadványait (Doblinger) is fel lehet majd venni. 

Az előzményben szerepel:

Studien zu Franz Schmidt VIII

Reiner Schuhenn

Franz Schmidts oratorische Werke

Zur Entstehungsgeschichte des "Buches mit sieben Siegeln" und der "Deutschen Auferstehung"

Erinnerungen, zeitgenössische Presseberichte, Nachrufe, Franz Schmidts "Anderes Vorwort" zur "Organologie"

(1990)

 

3295   smaragd • előzmény3294 2019-03-20 09:33:02

 

A "Fuga solemnis" ősbemutatójára Franz Schmidt halála után három héttel került sor - amint már korábban is írtunk erről a tényről - : a Franz Schmidt-Gesellschaft "Studien zu Franz Schmidt VIII" kiadványában megtekinthetjük az 1939. március 19. vasárnap tartott Franz Schmidt emlékkoncert kétoldalas meghívóját.

(Ezúton is köszönöm kedves fórumtársunknak, hogy megajándékozott ezzel a kötettel :-). )

3294   smaragd 2019-03-17 21:03:42

 

orgelwettbewerb.at

Műsorajánló
Mai ajánlat:
10:00 : Budapest
Müpa, Üvegterem

Tóth-Csamangó Blanka (klarinét), Persányi Zsófia (zongora)
moderátor: Fülei Balázs
"Hangulat Junior" Őszi színekben
BRAHMS: f-moll szonáta brácsára és zongorára, op. 120, No. 1

18:00 : Budapest
Régi Zeneakadémia, Kamaraterem

Mocsári Károly (zongora)
"Emlékkoncert Liszt Ferenc 208. születésnapján"
LISZT: 16. magyar rapszódia
LISZT: Költői és vallásos harmóniák – 7. Funérailles
LISZT: h-moll szonáta
A koncert előtt fél órával, 17.30-kor emléktábla koszorúzás a Régi Zeneakadémia Andrássy úti falánál.

19:00 : Budapest
Magyar Rádió Márványterme

Szutrély Katalin, Balogh Eszter, Komáromi Márton, Borka Ákos (ének), Fülöp Andrea (zongora)
SCHUBERT: A tánc D. 826, Tavaszi üdvözlet, D. 686, Az ifjú apáca, D. 828, Megszentelt napok, D. 763, Fény és szerelem, D. 352, Atlasz, D. 957, Éj és álmok, D. 827, Himnusz a végtelenhez, D. 232
BRAHMS: Vasárnap, op. 47, No. 3., Üzenet, op. 47, No. 1, Májusi éj, op. 43, No. 2, Az ajtó előtt, op. 28, No. 2, Kék szemed, op. 59, No. 8, Négy kvartett, op. 92

19:30 : Budapest
Zeneakadémia, Nagyterem

Rohmann Ditta (cselló)
A Zeneakadémia Szimfonikus Zenekara
Vezényel: Vajda Gergely
LISZT: A bölcsőtől a sírig – szimfonikus költemény
LIGETI: Csellóverseny
BRAHMS: 4. (e-moll) szimfónia, op. 98

19:30 : Budapest
Erkel Színház

Juan Diego Florez
Magyar Állami Operaház Zenekara
vez.: Jader Bignamini
VERDI: A végzet hatalma – Nyitány
Rigoletto – “Questa o quella”
Rigoletto – “Ella mi fu rapita…. Parmi veder le lagrime…. Possente amor mi chiama”
A pünkösdi királyság – Nyitány
Attila – “Oh dolore!”
A lombardok – “La mia letizia infondere… Come poteva un angelo”
A két Foscari – “Brezza del suol natio… Dal più remoto esilio… Dal consiglio alla presenza… Odio solo, ed odio atroce”
Traviata – Prelűd – I. felvonás
Traviata – “Lunge da Lei… De’ miei bollenti spiriti…O mio rimorso”
LEHÁR: A mosoly országa – “Dein ist mein ganzes Herz”
Paganini – “Gern hab’ ich die Frau’n geküsst”
Giuditta – “Freunde, das Leben ist Lebenswert”
BERLIOZ: Rákóczi-induló
MASSENET: Werther – “Pourquoi me réveiller”
BIZET: Carmen – “La fleur que tu m’avais jetée”
MASCAGNI: Parasztbecsület – Intermezzo
PUCCINI: Bohémélet – “Che gelida manina”
15:00 : Gödöllő
Gödöllői Királyi Kastély

Ránki Fülöp (zongora)
"Liszt Fesztivál"
LISZT: 3 darab a Szent Erzsébet legendájából zongorára
A keresztes lovagok indulója, Interludium
LISZT: A Sixtus- kápolnában
Lento, Aleegri Miserere című műve nyomán
Andante con pietá Mozart Ave Verum Corpus című műve nyomán
LISZT: Két Legenda

17:00 : Gödöllő
Gödöllői Királyi Kastély, Lovarda

Klukon Edit, Ránki Dezső (zongora)
"Liszt Fesztivál"
LISZT: Tasso, Lamento e Trionfo, Szimfonikus költemény - A szerző általi négykezes változat
LISZT: Dante Szimfónia - A szerző általi kétzongorás változat

19:00 : Gödöllő
Gödöllői Királyi Kastély, Kápolna

Klukon Edit, Ránki Dezső (zongora)
"Liszt Fesztivál"
LISZT: Amit a hegyen hallani - A szerző általi négykezes változat
LISZT: Via Crucis - A szerző általi négykezes változat
A mai nap
történt:
1883 • Megnyílt a New York-i Metropolitan Opera House
született:
1811 • Liszt Ferenc, zeneszerző († 1886)
1832 • Leopold Damrosch, karmester († 1885)
elhunyt:
1764 • Jean Marie Leclair, zeneszerző (sz. 1697)
1859 • Ludwig Spohr, zeneszerző (sz. 1784)
1973 • Pablo Casals, csellista (sz. 1876)
1979 • Nadia Boulanger, zenepedagógus (sz. 1887)